Melde dich, wenn du weißt, was ich für dich bin...
...Wenn du weißt, dass ich für dich bin, dann melde dich. Aber ansonsten lass mich in Ruh’.
Lass mich nicht warten, warten auf etwas, das so nie kommen wird. Ich bin nicht alt, aber alt genug um zu wissen, dass das verlorene Zeit ist. Zeit, die ich nicht habe. Nicht haben will…Nicht für dich.Oder doch?
Denn davon gab es schon zu viel. Zu viele Momente, Gedanken, Luftblasen. Luftblasen, über das Leben, wie es sein könnte. Aber nicht ist. Nicht sein kann und niemals sein wird. Und das liegt an dir.Oder nicht?
Dich gibt es und das macht mich wortlos. Wortlos ob meiner eigenen Hilflosigkeit. Hilflos, weil ich nichts ändern kann.
Ich bin machtlos. Und hätte gern das Machtlos gezogen. Dann wäre ich in deiner Position. Erhaben. Erhaben über meine Gefühle.
Gedanken lassen sich nicht steuern. Gedanken beißen sich fest. Beißen sich in den letzten Winkel des Gehirns.
Unfälle hinterlassen Narben. Gedanken ganze Narbengeflechte. Irrgärten, in denen ich mich verlaufe. Verlaufen will.
Keine Wegweiser, die mir die Richtung zeigen. Keine Stoppschilder, die mich Achtsamkeit mahnen. Kein Tempolimit. Und so rausche ich dahin. Die pure Freiheit. Gefangen in meinem eigenen Kopf.
Sprichst du mit Anderen, bedenke deine Gedanken. Lebensentwürfe gehen schief. Schiefer als deine krummsten Gedanken jemals dachten.
Doch bereuen geht erst, wenn alle Mittel erschöpft sind. Und Gedankengut ist unerschöpflich. Zumindest in meinem Kopf.
Ich mag deine Texte.
AntwortenLöschenMan fühlt mit jedem Text, jeder Zeile, jedem Wort mit. Es ist wahnsinnig persönlich und schön verfasst :-)