Donnerstag, 25. August 2011

Immer

am nächsten morgen erinnert nur das nasse papier an die linien der nacht… und ich male weiter…

und so sitzen wir wieder hier…
du guckst in eine andere richtung als ich, das hast du schon immer gemacht… ich habe versucht meine augen dahinzuwenden… in die selbe richtung zu blicken wie du…
doch ich sehe da nichts…nicht dich, nicht mich. schon gar nicht uns.

und das war schon immer so….

ich habe versucht bilder zu erkennen…bilder da in deiner richtung…
ich habe sie versucht zu deuten …. da waren keine bilder.
dort siehst nur du etwas.

deine gedanken sind immer noch bei ihr. ihr seht die selben bilder…
ihr malt euch eure welt… immer noch.
und ich sitze dazwischen… und sie sitzt dazwischen… und wir versuchen beide eure bilder zu sehen…

und das wird immer so sein.

ich wende den bilck ab… versuche meine eigenen bilder zu malen…
doch immer wieder schwenkt mein blick ab… immer wieder der versuch zu erkennen was du siehst. immer wieder der verzweifelte versuch zu verstehen….

und das war schon immer so.

ich komme da nicht raus …ich weiß nicht wie ich mich lösen soll… die farben meiner bilder verblassen…mehr und mehr u immer wieder … ich male die linien nach… täglich… abends sind sie verblasst…. weg. am nächsten morgen erinnert nur das nasse papier an die linien der nacht… und ich male weiter…

und das wird immer so sein.

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